Anreise:
Zahlreiche Fluglinien fliegen
Hanoi und
Ho-Chi-Minh-City an, so etwa Austrian Airlines und Thai Airways (via
Bangkok)
oder Air France (via Paris). Detaillierte Infos in den Reisebüros.
Reisezeit:
Von Norden bis Süden sind es rund 2000 Kilometer. Daher gibt es auch
unterschiedliche Klimazonen. Grob gesprochen ist es der Sommer im Süden
unbeständig und im Norden heiß und trocken, im Winter umgekehrt. Aber darauf
sollte man sich nicht allzu sehr verlassen.
Verkehrsmittel:
Am besten geeignet sind Leihmotorräder oder „Open Busses“. Letztere sind für
Touristen gedacht, halten an den wichtigsten Orten. Man steigt einfach aus und
meldet sich für die Weiterfahrt 24 Stunden vorher an. Das Bussystem ist
zuverlässig und äußerst günstig (von Ho-Chi-Minh-City bis Hanoi zahlt man ab
etwa 30 Dollar), hat aber den Nachteil, dass man im Wesentlichen die
Touristenrouten bereist. Das Bahnnetz ist – als Folge des Kriegs – noch immer
unterentwickelt. Ein Inlandsflug von Ho-Chi-Minh-City nach Hanoi kostet zirka 80
Euro. Um das Land gründlich bereisen zu können, sollte man zumindest vier Wochen
einplanen. Wer weniger Zeit hat, sollte sich auf ein paar wenige Ziele
konzentrieren. Bei der Organisation helfen die vielen Reiseagenturen vor Ort.
Unterkunft:
In den wichtigsten Touristenregionen Unterkünfte von luxuriös bis sehr
einfach, von Europapreisen bis zum 5-Dollar-Zimmer.
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Sofitel
Plaza Saigon *****
Das Sofitel Plaza Saigon bietet alle Vorzüge eines erstklassigen
Luxushotels. In der schönsten Straße der Stadt, dem Le Duan Boulevard, auf
dem auch die französische und die amerikanische Botschaft ansässig sind,
liegt das Sofitel im Herzen des Geschäftsviertels, nahe dem
Wiedervereinigungs-Palast und der majestetischen Notre Dame Kathedrale. Das
internationale Messegelände und der Tan Son Nhat Flughafen sind nur eine
kurze Autofahrt entfernt. |
Essen:
Die vietnamesische Küche reicht an die thailändische nicht heran, hat aber
unzählige Köstlichkeiten parat, allen voran Suppen. Da stets frisch gekocht
wird, ist das Essen selbst bei den Garküchen im Normalfall bedenkenlos (und
authentischer als im Restaurant).
Gesundheit:
Rechtzeitiger Impfschutz (u. a. gegen Hepatitis, Japan B-Encephalitis ...)
ist ebenso zu empfehlen wie Malaria-Prophylaxe.
Reiseführer:
Am hilfreichsten ist „Vietnam“ von Hella Kothmann und Wolf-Eckart Bühler aus
dem „Reise Know-how“-Verlag.
Ebenfalls zuverlässig: der
Lonely Planet-Guide. Literatur- Klassiker sind
Graham Greenes „Der Stille Amerikaner“ und
Marguerite Duras’ „Liebhaber“.
Kunstaktion:
Metapher Vietnam: Projekt anlässlich 30 Jahre Ende des Vietnam-Krieges.
Fotoausstellung und Buch „Erinnerungen an die Gegenwart“ von Ernst Spycher und
Christoph Braendle. Teach-in im project space der Kunsthalle am Karlsplatz (30.
4.,17 Uhr). Infos im Internet unter www.meta4vietnam.org
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