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Mit geschätzten 25 Millionen Touristen im vergangenen Jahr ist Paris eigenen
Angaben zufolge die meistbesuchte Stadt der Welt. Wie der Chef des Pariser
Tourismus-Büros, Jean-Marc Janaillac, vor Journalisten in der französischen
Hauptstadt sagte, stiegen 15,2 Millionen Besucher in Hotels ab. Neun
Millionen Touristen kamen aus dem Ausland.
Die Zahl der US-Besucher stieg binnen Jahresfrist von 1,28 auf 1,41
Millionen, die der Chinesen von 350.000 auf 400.000. Vom Tourismus in Paris
leben laut Janaillac knapp 140.000 Menschen, was etwa elf Prozent der
Arbeitsplätze entspricht.
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Der letzte Tango in Paris
In Bernardo Bertoluccis kontroversen Film aus dem Jahre 1973 spielt
Marlon Brando die Hauptrolle eines in Paris lebenden, vom Selbstmord
seiner Frau tief erschütterten Amerikaners, der eine nihilistische
sexuelle Beziehung mit einer jungen Frau (Maria Schneider) eingeht. Der
Film schockiert noch immer, nicht einfach nur wegen seiner (manchmal
unkonventionellen) Sexsequenzen, sondern weil Bertoluccis Protagonist
darauf besteht, dass die Liaison anonym bleibt, eine Erfahrung, die
nicht miteinander geteilt, sondern von beiden Seiten lediglich für sich
genossen wird. Bertolucci arbeitet hier zudem sehr metaphorisch: In
gewisser Weise ist Brandos unverbindliche Verbindung eine Metapher für
eine bestimmte Haltung gegenüber dem Filmemachen. Jean-Pierre Léaud
spielt eine weitere Hauptrolle, aber mehr als alles andere stellt Der
letzte Tango von Paris ein Vehikel für die großartige schauspielerische
Leistung Marlon Brandos dar. |
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Paris sei nicht nur eine "Museumsstadt", sondern eine "Stadt in
Bewegung", sagte Bürgermeister Bertrand Delanoe. Die Tourismus-Branche könne
sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sie müsse "Marktanteile erobern",
um die Stellung von Paris zu halten. Vor Jahren habe Frankfurt als
Messeplatz Paris heftige Konkurrenz gemacht; diesen Angriff habe Paris aber
erfolgreich abwehren können.
Ein deutscher Geschäftsreisender gibt in Paris nach den Erhebungen des
Tourismus-Büros im Schnitt 264 Euro pro Tag aus, ein Geschäftsreisender aus
den USA 326 Euro. Unter den Privatbesuchern sind die Japaner mit 276 Euro
pro Tag am ausgabenfreudigsten. |