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Es hat sich herumgesprochen: Die schwedische Hauptstadt ist heiß – und
zwar nicht nur im Sommer.
Längst
weiß jeder, dass das „Venedig des Nordens“ zu den interessantesten und
schönsten Metropolen der Welt gehört: Egal, ob es sich um Kunst, Kultur oder
Natur handelt – die auf 14 Inseln erbaute Stadt an der Schnittstelle von
Mälar- und Ostsee hat ihren Besuchern eine Menge zu bieten. Oft wird
Stockholm auch liebevoll „Beauty on Water“ genannt.
Viele Touristen hatten sich bis vor kurzem noch von den hohen Preisen in
Skandinavien abschrecken lassen. Doch ein Aufenthalt in Stockholm muss kein
Vermögen mehr kosten. Seit
Schweden
EU-Mitglied geworden ist und die Deutschen in Euro bezahlen, hat sich das
Preisniveau beider Länder merklich angenähert – abgesehen von den
überteuerten alkoholischen Getränken natürlich …
Summer in the City
Insgesamt 760 000 der rund neun Millionen Schweden leben in der
Hauptstadt, über 1,8 Millionen im Großraum Stockholm. Kaum lassen sich nach
einem harten Winter die ersten Sonnenstrahlen blicken, erwacht die Stadt zu
neuem Leben. Shorts und Miniröcke werden aus den Schränken geholt, Tische
und Stühle vor Restaurants und Cafés gestellt – bei Temperaturen, die den
Mitteleuropäer noch frösteln lassen. Doch die Stockholmer sind abgehärtet
und wollen nur eines: schnell braun werden.
Im Hochsommer wird es dann oft richtig warm; nicht selten steigen die
Werte auf bis zu 25 oder 30 Grad. Einheimische und Touristen bevölkern die
autofreie Altstadt Gamla Stan, in der sich Boutiquen, Kneipen und Cafés in
verwinkelten Gassen aneinander reihen.
Sonnenhungrige zieht es ans Wasser oder in die Parks. Menschenscharen
flanieren auf den Prachtstraßen des Nobelviertels Östermalm. Verliebte
spazieren am romantischen Söder Mälarstrand und Mariaberget entlang, von wo
aus sich ihnen ein phantastischer Blick auf die Altstadt bietet. Familien
picknicken auf der grünen Insel Djurgården, dem größten Naherholungsgebiet
der Stadt.
Und abends fällt es keinem Stockholmer ein, nach Hause zu gehen. Man
trifft sich wieder draußen und vermeidet es, beim fröhlichen Feiern auf die
Uhr zu sehen. Muss man auch nicht, denn im Sommer wird es nachts nie richtig
dunkel.
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