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Am 21. Juni 1505 hatte Papst Julius II. die Eidgenössische Tagsatzung
ersucht, für die Bewachung des Apostolischen Palastes rasch 200 Fussknechte
zu stellen. Die ersten 150 Gardisten marschierten im Herbst los und trafen
im Januar 1506 in Rom ein.
Heute
besteht die Schweizergarde aus 110 Männern. Ihr Auftrag ist es, die
päpstliche Residenz zu schützen. Sie leistet Sicherheits-, Ordnungs- und
Ehrendienste. Die Schweizergarde sei der lebendige Überrest der
eidgenössischen Fremden Dienste, schreibt der Förderverein «500 Jahre GSP –
Guardia Svizzera Pontificia». Die schweizerische Neutralität sei aus diesen
Diensten heraus entstanden.
Nächstes Jahr feiert die Päpstliche Schweizergarde ihr 500-jähriges
Bestehen. Das Jubiläum wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Die
Organisatoren haben am Dienstag das Programm vorgestellt.
Die erste Veranstaltung findet bereits im Herbst 2005 statt. Am 24. und
25. September ist eine Gedenkveranstaltung in
Luzern geplant, die an den
Abmarsch der ersten Gardisten erinnern soll. Mit Gottesdiensten in Rom und
in Freiburg wird im Januar 2006 des Einzugs der ersten Gardisten gedacht.
Geplant sind auch Sonderbriefmarken, Gedenkmünzen, Ausstellungen und ein
Jubiläumsbuch. Vom 3. bis zum 7. Mai steht der Vatikan im Zeichen der
Schweizergarde, wie der Förderverein mitteilte. 80 Ex-Gardisten werden die
über 700 Kilometer nach Rom zu Fuss zurücklegen.
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