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Ägypten ist wieder in. Glanz und Gloria des Altertums faszinieren von jeher.
Mehr und mehr Touristen wagen sich wieder an das Land am Nil, dessen
tausendjährige Geschichte schon die Römer in ihren Bann zog.
Ägypten ist eine der ältesten Hochkulturen der Erde. Schon vor mehr als
5000 Jahren hatten die Ägypter eine Schrift, stellten wunderschöne Statuen
her und bauten großartige Gebäude wie die die Zeiten überdauernden
Pyramiden.
Das
Alte Ägypten in fotografischen Aufnahmen von atemberaubender Brillanz -
eine Reise zu Tutanchamun und der Welt der Pharaonen.
Eingeleitet durch einfühlsame Texte erleben Sie die größten Wunder
dieser alten Kultur in einem grandiosen Panorama.
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Von den Ägyptern lernten die Griechen die Grundlagen der Mathematik wie
die Trigonometrie. Viele Erfindungen wie die sogenannte Archimedsche
Schraube haben ihren Ursprung in Ägypten. Auch die Kunst der Statue
studierten die Griechen in Ägypten wie man an vielen Ähnlichkeiten
archaischer griechischer Statuen mit Ägyptischen Statuen sehen kann.
Selbst die Idee des einen Gottes könnte ihren Ursprung in der
Aton-Verehrung des ägyptischen Pharaos Echnaton haben.
"Ägypten – ein Geschenk des Nils“, beschrieb Herodot das immer noch
geheimnisumwobene Land der Pharaonen und Pyramiden. Der Nil war und ist
lebensnotwendig für Ägypten und entschied über fruchtbare Jahre oder
Hungersnöte.
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zum Beispiel:
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Durch seine jährliche Überschwemmung brachte er fruchtbaren Nilschlamm,
der das sonst öde Land wirtschaftlich machte. Der Nil bestimmte auch das
Leben der alten Ägypter, sie studierten und analysierten ihn mit großer
Sorgfalt. Die meisten Dörfer befanden sich am Nil, da hier eine gute
Wasserversorgung zu erwarten war.
Durch zwei riesige Wüstengebiete im Osten und Westen eingeschlossen und
nach Süden und Norden hin von Gebirgen bzw. dem Mittelmeer eingeschlossen,
waren große Teile Ägyptens vor feindlichen Angriffen geschützt. So konnte
sich eine herausragende Kultur entwickeln, die noch heute unvergessen und
voller Rätsel und Geheimnissen ist.
Die Ägyptologen teilen die Geschichte des Nilstaates in drei große
Abschnitte:
- Frühzeit (0. - 2. Dynastie)
- Das Alte Reich (3. - 6. Dynastie)
- 1. Zwischenzeit (7. - 10. Dynastie)
- Das Mittlere Reich (11. - 12. Dynastie)
- 2. Zwischenzeit (13. - 17. Dynastie)
- Das Neue Reich (18. - 20. Dynastie)
- 3. Zwischenzeit (21. - 24. Dynastie)
- Spätzeit (25. - 31. Dynastie)
- Griechisch-römische Zeit
- (332 v. Chr. bis 395 n. Chr.)
Das Alte Reich (2686-2181)
Das Alte Reich ist charakterisiert durch die "Erfindung" der Pyramiden
und wird gelegentlich auch als das "Pyramidenzeitalter" betitelt. König
Djoser, mit dem die 3. Dynastie beginnt, ließ eine Stufenpyramide bauen, was
einen regelrechten Boom auslöste. Die Herrscher dieser Dynastie stammten aus
Memphis und verfügten bereits über eine perfekt funktionierende Verwaltung
des Reiches. Die nachfolgenden Pharaonen perfektionierten die Kunst des
Pyramidenbaus. Während Snofru, der Begründer der 4. Dynastie noch an der
Technik feilte, erbauten seine Nachfahren mir diesem Wissen bei Gizeh die 3
großen Pyramiden: Cheopspyramide, Chefrenpyramide und Mykerinospyramide.
Auch die Pharaonen der 5. Dynastie folgten dem Bautrend, allerdings handelte
es sich hierbei weniger um Pyramiden als um Sonnenheiligtümer, da inzwischen
der Gott Atum in die Mitte des religiösen Denkens gerutscht war.
Das Mittlere Reich
Mentuhotep ist der 1. Pharao dieses neuen Zeitalters. Seine Hauptstadt
lag in Theben. Er führte das Reich wieder zusammen, eine neue Blütezeit
konnte beginnen. Zum Beginn dieses Reiches jedoch plünderten die ersten
Grabräuber die Totengräber und machten selbst vor den Pyramiden nicht halt.
Die Nubier versuchten vom Süden her in das Land einzudringen, wurden jedoch
zurückgedrängt. Im Norden griffen die Libyer erfolglos an und der ständigen
Einwanderung asiatischer Nomaden wurde ein Ende gesetzt. Allmählich fasste
das Volk wieder Vertrauen zu seinem Pharao.
Das Neue Reich
Das Neue Reich umfaßt eine Zeitspanne von 500 Jahren und gilt als
Höhepunkt der ägyptischen Geschichte. Viele der damals erbauten Tempel und
Statuen sind bis heute erhalten geblieben, so dass wir einen recht guten
Einblick in diese glanzvolle Epoche haben.
1526 v. Chr. stieg Amenophis I auf den Thron. Er übernahm ein
gefestigtes, geeintes Staatswesen mit gesicherten Grenzen im Norden und
Süden. Da das Problem der Grabräuberei auch zu dieser Zeit bekannt war, gab
man die Pyramide als Grabform auf und baute seine Grabstätten lieber auf dem
Westufer Thebens tief in die Felsen hinein. Thutmosis I. konnte die Grenze
im Süden des Landes weiter ausbauen, wodurch ein verstärkter Import von
Negersklaven einsetzte. Hatschepsut, die wohl bekannteste Pharaonin übernahm
den Thron. Zu ihren glanzvollsten Taten zählt die Expedition ins
Weihrauchland Punt, von wo sie Ebenholz, Elfenbein, Pfeffer und
Terebinthenharz, aber auch Gold, Leopardenfelle, Affen, Geparden und
Windhunde mitbrachte. Nach ihrem Tod kam Thutmosis III. an die Macht. Er
brach mit einem Heer Richtung Palästina auf, da sich hier neue Unruhen
ankündigten und besiegte diese rasch. Thutmosis konnte die Landesgrenzen bis
über den Euphrat ausbauen, so dass die Vorrangstellung Ägyptens von den
Nachbarstaaten anerkannt werden musste. Auch im Süden konnte er die
Staatsgrenze bis zum 4. Katarakt verschieben. Auch die folgenden Pharaonen
konnten in einem friedlichen Ägypten regieren. Es herrscht auch zu dieser
Zeit eine rege Bauleidenschaft, die uns heute von den Taten der Pharaonen
berichten
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