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Neuer
Schub für Istanbuls Tourismus
Wenn am 21. August in
Istanbul
auf der 69. Rennstrecke, im 26. Land, der 745. Grand Prix der Formel 1
Geschichte gestartet wird, handelt es sich dabei jedoch um eine Premiere:
die Türkei darf endlich am großen Kuchen der rasenden Boliden mitnaschen.
Niemand geringerer als der türkische Premier Minister Recep Tayyip Erdogan
hat vor Beginn des Rennwochenendes in der turkish daily news die Bedeutung
des türkischen Grand Prix betont: "Die Formel 1 in Istanbul wird dem
Tourismus einen weiteren Aufschwung bescheren und das Image des Landes
weiter verbessern. Die Organisatoren haben in den letzten Monaten großartig
gearbeitet und es ist für das gesamte türkische Volk eine Ehre, wenn das
Rennen am Sonntag gestartet wird."
Betrachtet man die wirtschaftliche Komponente dieses Groß-Events, kommen
die Tourismus Verantwortlichen ins Schwärmen. Timur Bayindir, der
Vorsitzende der türkischen Hotelvereinigung: "Wir erwarten ca. 50.000 Fans,
die allein 150 Mio. Euro für Verpflegung, Unterbringung und Souvenirs
ausgeben werden. Istanbul ist auf jeden Fall mit seinen 100.000 Gästebetten
vorbereitet."
Abgesehen von den direkten Einnahmen darf sich die Türkei über weltweite
Präsenz auf den TV Bildschirmen freuen. Mit ca. 350 Mio. Zuschauern in 209
Ländern hat sich die Formel 1 als führende Sportveranstaltung festgesetzt.
Auch in dem für die Türken wichtigen Markt Deutschland haben sich Schumi &
Co. längst hinter "König Fußball" auf dem zweiten Platz der
Fernsehsportarten etabliert. Angesicht dieser Daten kann man die oftmals in
der Türkei kritisierten Ausgaben von 110 Mio. Euro für den Bau des Circuits,
als sinnvolle Investition betrachten.
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