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"Freedom of the Seas": Ab 2006 Luxus für 3.800 Passagiere in der
Karibik
Kaum
hat das Kreuzfahrtschiff "Queen Mary 2" Rekorde in Größe und Länge
aufgestellt, wird sie von der "Freedom Of The Seas" der Royal Caribbean
Cruises geschlagen. Mit 158.000 Bruttoregistertonnen übertrifft sie den
Konkurrenten um immerhin fast 7.000 Tonnen. Nun ist die "Freedom of the
Seas" in Finnland vom Stapel gelaufen. Ab 2006 wird sie 3.800 Passagiere
luxuriös durch die Karibik schippern.
Das Geschäft mit den Kreuzfahrten floriert, wie Manfred
Jägersberger-Greul, Chef von Caravelle Seereisen, dem Vertreter von Royal
Caribbean Cruises in Österreich meint. "Wir freuen uns jedes Jahr über
zweistellige Zuwachsraten", so der Kreuzfahrt-Experte zu pressetext. Royal
Caribbean ist die zweitgrößte Kreuzfahrtreederei der Welt nach Carnival
Cruises. "Royal Caribbean ist ein sehr innovatives Unternehmen, das immer
wieder mit Neuerungen kommt", erklärt Jägersberger-Greul. Die Reederei ist
übrigens mit Österreich eng verbunden, denn alle Köche, die die Passagiere
mit kulinarischen Highlights versorgen, werden vom Oberösterreicher Josef
Jungwirth eingeschult und überwacht.
Nicht nur in den USA wächst das Interesse an Kreuzfahrten. "Die
Voyager-Klasse, die Vorgängerschiffe der Freedom, waren regelmäßig von 25
Prozent Europäern frequentiert", erklärt Jägersberger-Greul. Die
Voyager-Schiffe waren vor der "Queen Mary 2" die größten Kreuzfahrtschiffe.
Sie werden in Zukunft in Europa unterwegs sein und ab Barcelona den
Mittelmeer-Raum abdecken. Die "Freedom Of The Seas" wird ab Miami in der
Karibik kreuzen. Das Schiff bietet bei Doppelbelegung 3.800 Passagieren
Platz. Fast 2.000 Mitarbeiter sorgen an Bord für höchsten Komfort der Gäste.
Die Kreuzfahrtangebote werden aufgrund der großen Beliebtheit immer
bunter und abwechslungsreicher, wie der Caravelle-Chef erklärt. Grenzen gibt
es kaum. "Das Angebot reicht vom Eisbrecher in Alaska bis nach Hawaii, durch
das Mittelmeer, die Karibik bis hin zur Südsee. Dabei sind auch
Kombinationen mit Strandurlauben möglich." Auch hinsichtlich der Schiffe
gibt es zahlreiche Möglichkeiten für verschiedene Reisebudgets.
Wie groß die neue "Freedom Of The Seas" wirklich ist, lässt sich ohnehin
nur in vergleichbaren Maßeinheiten erfassen. 41 Londoner Doppeldeckerbusse
hintereinander gereiht haben auf dem Schiff Platz. "Das ist wie eine lebende
Stadt für sich selbst: mit eigener Energieerzeugung, Wasseraufbereitung und
Abfallmanagement", meint ein Sprecher der norwegischen Werft Aker Yards, die
das Kreuzfahrtschiff gebaut hat. Weitere zwei Schwesterschiffe sollen
folgen. Längenmäßig bleibt die Queen allerdings ungeschlagen, denn mit 339
Metern ist die Freedom um einige Meter kürzer als der Konkurrent aus
Großbritannien.
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