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Urlaub mit dem
Auto- Tipps für eine sichere Fahrt
Die meisten Deutschen nutzen für die Fahrt in den Urlaub das Auto. Man
ist flexibel, muss sich beim Gepäck nicht einschränken und spart gerade beim
Urlaub mit der ganzen Familie den einen oder anderen Euro. Damit Pannen auf
der weiten Reise nicht für Ärger sorgen, sollte man das Auto vor der großen
Fahrt noch einmal gründlich checken lassen.
Ein Blick unter die Motorhaube zeigt zum Beispiel, ob Öl und
Kühlflüssigkeit ausreichend vorhanden und die Systeme dicht sind. Läuft der
Motor rund, kann es los gehen in den Urlaub.
Urlauber müssen Warnweste im Auto haben
Deutsche
Autofahrer, die nach Italien reisen, müssen eine Warnweste an Bord haben.
Seit April müssen in Italien Autofahrer die reflektierende Weste anlegen,
wenn sie bei Pannen oder Unfällen außerhalb geschlossener Ortschaften das
Fahrzeug verlassen. "Es handelt sich um eine ganz normale Vorschrift, deren
Nichtbeachten genauso zu einem Bußgeld führt, wie das Überschreiten des
Tempolimits", erklärt Ralph Dollenberg, Mobilitätsberater beim Tüv Nord
Strassenverkehr. Wer im Bedarfsfall keine Weste anlegt, muss über 30 Euro
zahlen. Die Regelung tritt in den kommenden Monaten ebenfalls in Spanien,
Portugal und Österreich in Kraft. Sie gilt immer auch für ausländische
Autofahrer.
Für Deutschland ist das Tragen einer Warnweste nicht vorgeschrieben, aber
dennoch sinnvoll: "Die Signalwirkung der Weste schützt den Autofahrer auf
der Fahrbahn. Gerade bei Regen oder Dunkelheit ist die Gefahr groß, von
passierenden Fahrzeugen nicht rechtzeitig wahrgenommen zu werden", so
Dollenberg.
Angepasste Fahrweise bei Dachgepäckträgern
Wer auf dem Autodach Gepäck oder Fahrräder in den Urlaub transportiert,
sollte die Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Bevor man einen
Dachgepäckträger aufsetzt, muss gewährleistet sein, dass die maximale
Dachlast des Fahrzeugs nicht überschritten wird. Die Angaben zur Dachlast
sind in der Betriebsanleitung des Autos zu finden, sie sind nicht zu
verwechseln mit der maximalen Zuladung aus dem Fahrzeugschein.
Generell gilt, sowohl mit dem Fahrrad-Dachgepäckträger als auch mit einer
Dachbox ändert sich das Fahrverhalten des Autos. Bedenken sollten
Urlaubsreisende, dass ein Auto mit Dachaufbau im Durchschnitt fünf Prozent
mehr Kraftstoff verbraucht. Der Tipp vom Fahrzeug-Fachmann: "Nehmen Sie die
Aufbauten am Urlaubsort ab, das spart Sprit und schützt vor Langfingern."
Damit die Fahrt nicht zur Tortour wird, sollten Fahrer und Beifahrer
möglichst ausgeglichen sein. Die erholsame Reise beginnt schon vor dem
Urlaub mit der Routenplanung. Wichtig ist auch, ausreichend Zeit für die
Reise einzuplanen, damit man sich in Ruhe auf den Weg begeben kann.
Ausreichend Schlaf ist einer wichtigsten Faktoren, um ausgeruht in den
Urlaub zu fahren. Das gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für
Beifahrer und Kinder.
"Zu wenig Schlaf macht ungeduldig und aggressiv", so Bert Korporal.
Deshalb hält der Mobilitätsberater auch nichts davon, in der Nacht zu
reisen: "Wer es nicht gewohnt ist, nachts zu arbeiten, für den ist es eine
Strapaze, in der Nacht Auto zu fahren." Gerade zwischen ein und drei Uhr, in
der Tiefschlafphase des Körpers sei die Gefahr groß, in den Sekundenschlaf
zu fallen. Bert Korporal rät, lieber in den frühen Morgenstunden die Fahrt
anzutreten. Grundsätzlich sollten Autofahrer darauf achten, alle zwei
Stunden eine Pause einzulegen, in der sie sich die Beine vertreten.
Spätestens nach drei Stunden sollte der Fahrer wechseln.
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